Chronik

Aus der Chronik des Sonderpädagogischen Förderzentrums München Mitte 1, vormals Schule zur Lernförderung:
“Sie ist fünfmal umgezogen und hat viermal ihren Namen gewechselt. Aber sie hat trotzdem stets gewusst, dass sie die Hilfseinrichtung für jene Volksschüler ist, die im nordwestlichen Stadtbezirk Münchens in ihren Schulen nicht zurechtkommen. …“

(aus der Festschrift zum 25jährigen Jubiläum der Schulanlage an der Dachauer Str. 98)

2017

Neuer 2. Konrektor: Peter Kaiser

2015

Im März 2015 wurde unsere Schule zum zweiten Mal mit dem 3. Preis des Schulwettbewerbs „Starke Schule – Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“ ausgezeichnet.

2013/14

Neue 2. Konrektorin: Monika Hauck

2012/13

Neue Schulleiterin: Cornelia Kripp-Renz
Neue 1. Konrektorin: Leonie Budjarek

2011

Unsere Schule erhielt den „Schulsonderpreis“ des Förderpreises „Münchner Lichtblicke 2011“.

Im Februar 2011 wurde unsere Schule im Maximilianeum mit dem 3. Preis des Schulwettbewerbs „Starke Schule – Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“ ausgezeichnet.

2008/09

1. Platz beim Sportintegrationspreis „Vielfalt als Chance“ mit dem Tanzprojekt „Tanz und Schule“

Ausbau der Ganztagsangebote: Offene Ganztagsschule, Ganztagsklassen 5 und 6 mit Hauptschullehrplan, Hausaufgabenbetreuung

Beteiligung am Schulversuch „KOMM MIT“

2. Konrektor: Herr A. Maritschnegg (Dachauer Straße)

2007/08

Orientierungsklassen mit reduziertem Grundschullehrplan

1. Konrektorin: Frau C. Kripp-Renz (Nadistraße)

2006/07

Aufbau der offenen Ganztagsschule in Zusammenarbeit mit dem Verein Kinderschutz e.V.

Eröffnung der Förderwerkstatt für die Klassen 3 – 9 an der Stammschule

August 2006

Ab sofort ist die Schule Sonderpädagogisches Förderzentrum mit  2 SVE-Gruppen und 17 Klassen

2004/05

Neue Schulleiterin: Hiltrud Schmandt-Müller

Seit diesem Schuljahr wird an der Schule eine SVE eingerichtet

Eröffnung der Förderwerkstatt an der Nadistraße

2004

Landessieger Bayern beim „Buddy Power Award“

2003/04

Neuer Schulname: Schule zur Lernförderung

Seit diesem Schuljahr gibt es an der Schule Jugendsozialarbeit.

2003

Preisträger beim Wettbewerb „Der goldene Floh“ (Praktisches Lernen)

2002/03

Neue Konrektorin: Hiltrud Schmandt-Müller

2002

2. Platz beim Prof.-Rudi-Seitz-Preis der Stadt München

2. Platz in der Kategorie Förderschule beim „i.s.i. 2002“ (innovativer Schulentwicklungspreis) des bayerischen Kultusministeriums

1999/2000

Neue Schulleiterin: Eva Windolf

1985/86

Aufbau der Sonderpädagogischen Diagnose- und Förderklassen an der Nadistraße 3 durch Frau Dipl. Psych. Sybille Kannewische

1984/85

Zusammenlegung der Sondervolksschulen an der Dachauer Straße 98 und der Nadistraße 3
Neuer Schulleiter: H. Hintermeyer

1979/80

– Neuer Schulleiter: Robert Rohr
– Einrichtung der muttersprachlichen jugoslawischen Förderklasse
– Schulabgänger mussten in ihrem letzen Schuljahr an die SoVS für Lernbehinderte an der Nadistraße 3 überwiesen werden

1978

Erscheinen des neuen „Curricularen Lehrplans“, Einführung des Faches Arbeitslehre

1975/76

Einrichtung einer italienischen Lernbehindertenklasse

1974/75

Wegfall der Außenstellen

1973 – 75

Frau Kreszentia Friess übernahm stellvertretend die Arbeit der Schulleitung; im Schuljahr 1975/76 wurde sie Rektorin der Schule

März 1972

Der Schulleiter erlitt während des Unterrichtes eine Kreislaufschwäche und trat in den Ruhestand.

1971/72

Die Klassenzahl wuchs auf 15 an; die beiden Außenstellen blieben.

Februar 1971

Die Sondervolksschule für Lernbehinderte an der Dachauer Straße 98 erhielt ihren Schulsprengel und wurde zuständig für folgende Grundschulen:
– GS Dachauer Straße 98
– GS Alfonsstraße
– GS Schwindstraße
– GS Farinellistraße
– GS Bayernplatz
– GS Marsplatz
– GS Hirschbergstraße
– GS Winthirplatz
– GS Südliche Auffahrtsallee
– GS Maria-Ward-Straße
– GS Dom-Pedro-Platz
– GS Waldmeisterstraße
– GS Schleißheimer Straße
– GS Nadistraße 3

1970/71

In dem Schulgebäude an der Dachauer Straße 98 fanden nur 6 der Lernbehindertenklassen einen Klassenraum, 2 Klassen mussten im Sonderschulgebäude an der Dachauer Straße 96 bleiben, 2 Klassen wurden in einer Außenstelle in der Volksschule am Dom-Pedro-Platz untergebracht.
Neuer Schulleiter: Josef Schindelbeck

August 1970

Der Schulleiter Hans Pecher ging in Ruhestand.
Seine Sondervolksschule wurde „gefünftelt“:
Im Sonderschulgebäude an der Dachauer Str. 96 verblieben die Klassen für Erziehungsschwierige als eigenständiger Schultyp
die Klassen für Lernbehinderte zogen in den Bau B des Volksschulgebäudes an der Dachauer Str. 98, aus der Außenstelle an der Schleißheimer Straße entstand eine Sondervolksschule (L), aus der Außenstelle am Heinrich-Braun-Weg entstand eine Sondervolksschule (L) und aus der Außenstelle für Geistigbehinderte wurde eine private Sonderschule.

1969/70

Zur Sondervolksschule für Lernbehinderte an der Dachauer Straße 96 gehörten 45 Klassen mit 5 Außenstellen
– eine Schulteilung war nicht mehr zu umgehen
– erster Lehrplan für die Sondervolksschulen

1968/69

Die Sondervolksschule für Lernbehinderte an der Dachauer Straße 96 war die größte ihrer Art in München.
Sie bestand aus 35 Klassen: 29 Klassen für Lernbehinderte, 2 Klassen für Erziehungsschwierige und 4 Gruppen für Geistigbehinderte.

14. Februar 1966

Umzug in das neue Sonderschulgebäude an der Dachauer Straße 96 – das bereits bei Aufnahme des Schulbetriebes für seine Aufgabe zu klein war!

Im Vollzug des Sonderschulgesetzes entwickelten sich die Außenstellen der Sondervolksschule für Lernbehinderte an der Dachauer Straße 96 (u.a. auch eine Klasse in den Schulräumen der Volksschule an der Dachauer Straße 98) nun zu eigenen Sonderschultypen.

1964/65

Im Zuge der Verbreiterung der Gabelsbergerstraße und der Errichtung des Gesundheitshauses muss auch das Gebäude der Sonderschule an der Gabelsbergerstraße beseitigt werden.

Das Grundstück an der Dachauer Straße 96 soll das Schulgebäude für die Sondervolksschule aufnehmen – das erste Sonderschulgebäude der Nachkriegszeit, das in München errichtet wurde!

25. Juni 1965

Veröffentlichung des Sonderschulgesetzes:
– neuer Name „Sondervolksschulen“
– Einführung der Sonderschultypen

1964/65

Klassenstand:
Stammschule an der Gabelsbergerstraße: 9 Klassen mit insgesamt 213 Schülern
Außenstelle Schleißheimerstraße: 3 Klassen mit insgesamt 67 Schülern
Außenstelle Heinrich-Braun-Weg: 2 Klassen mit zusammen 47 Schülern
Außenstelle Ittlingerstraße: 2 Klassen mit zusammen 54 Schülern

1961

Der Rektor der Hilfsschule an der Höcherstraße, Hans Pecher, übernahm die Schulleitung.

1961

Im Rahmen des Schulbauprogramms der Landeshauptstadt für die Volksschulen der Gabelsbergerstraße an der Dachauer Straße 98 wurde eine neue Schulanlage errichtet. Sie konnte am 19. November 1962 in Betrieb genommen werden.
Die Volksschulen zogen um, und die Hilfsschule hatte den Erweiterungsbau an der Gabelsbergerstraße für sich alleine.

1956/57

Klassenstand :
Stammschule an der Gabelsbergerstraße:  5 Klassen mit insgesamt 116 Schülern
Außenstelle Schleißheimerstraße: 3 Klassen mit insgesamt 83 Schülern
Außenstelle Heinrich-Braun-Weg: 2 Klassen mit zusammen 40 Schülern
Außenstelle Dachauer Str. 526: 2 Klassen mit zusammen 41 Schülern

1950/51

Klasserdurchschnitt 33 Schüler; in den folgenden Jahren wuchs die enge Stammschule um drei Außenstellen.

1949/50

3 Klassen, Klassendurchschnitt 29 Schüler

1948

Neuer Schulleiter: Andreas Meilhamer
In seiner Amtszeit begann eine geradezu stürmische Entwicklung der Hilfsschule an der Gabelsbergertraße.

1946 – 48

Karl Gallauer führte alleine zwei Hilfsschulklassen, eine 1.-4.-Klasse mit 29 Schülern und eine 5.-7.-Klasse mit 46 Schülern.

1945/46

Eine Hilfsschulklasse im Rückgebäude der „angeschlagenen“ Gabelsbergerschule

Beschreibung der Zustände durch H. Rieber:
“Es gab Schulen mit Scheiben aus Brettern oder Karton, der Schwamm fror im Winter an die Tafel, und, welche Humanität, die Kinder mit den dünnen Ärmlein und hungrigen Augen bekamen von den Siegern die ersten Hungerrationen: Brei, Vitamintabletten und gelegentlich Schokolade. Der Schulbetrieb konnte nur einige Stunden täglich aufrechterhalten werden.“

1944/45

Es konnte kein Unterricht gehalten werden

17. Dez. 1944

Starke Beschädigung des Schulgebäudes durch amerikanische Fliegerbomben

ab 1943/44

Neuer Schulleiter: Karl Gallauer

16. März 1943

Umzug der Hilfsklassen in das Gebäude der Volksschule an der Gabelsbergerstraße
Hilfsklassen werden zu einer selbständigen Hilfsschule zusammengefasst: Hilfsschule an der Gabelsbergerstraße

9. März 1943

Das Schulgebäude an der Schwindstraße wird total zerstört, auch die Schulbaracken an der Schellingstraße brannten aus.

1933

Rupert Egenberger wurde Schulleiter der Schwindschule und führte als Klassenleiter bis 1942 eine der Hilfsklassen.

1929

Umzug der 4 Klassen aus der Schellingstraße in das „gemauerte“ Schulgebäude an der Schwindstraße

1925

In ganz München 39 Hilfsklassen mit 480 Schülern, an 9 Schulen; durchschnittliche Klassenstärke 12 Schüler

ab 1921/22

4 Hilfsklassen in der Schulbaracke an der Schellingstraße

1913/14

2 Klassen à 16 Schüler

1. Weltkrieg

Eine Sammelklasse mit 40 Schülern

1912

Einrichtung der ersten „Hilfsklasse“ für die Volksschulen im nordwestlichen Stadtbezirk
Unterbringung in einer Baracke an der Schellingstraße, unterstand der Schulleitung der Volksschule an der Schwindstraße